Wasserfilterung – für reines, schmackhaftes und gesundes Wasser
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Sie möchten keine Wasserkisten mehr schleppen? Sie wünschen sich ein Trinkwasser, das frei von Schadstoffen ist, gut schmeckt und Ihr Wohlgefühl fördert? Gefiltertes Leitungswasser erfüllt all diese Bedingungen und bietet zudem ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wenn Sie sich ausführlicher zum Thema Wasserfilterung informieren möchten, lesen Sie gerne weiter …
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Gesundes Mineralwasser – oder doch nicht?
Wie in diesem Wasserbeitrag erläutert, ist Wasser ein lebensnotwendiges Lebensmittel für den Menschen. Wenn Sie Wert auf eine gesunde Ernährung legen, achten Sie vermutlich auch auf eine hohe Qualität Ihres Trinkwassers. Nun werden im Handel zahlreiche Mineralwässer angeboten. Doch dazu müssten Sie schwere Kisten schleppen – denn sicherlich wollen Sie der Umwelt und Ihrer Gesundheit zuliebe keine Plastikflaschen kaufen und bevorzugen deshalb Glasflaschen, die ein entsprechendes Gewicht haben.
Hinzu kommt, dass vielen Mineralwässern Kohlensäure und Mineralien zugesetzt sind – beides ist entweder überflüssig oder in zu großer Menge unerwünscht (siehe Wasserbeitrag). Teilweise können laut Öko-Test sogar schädliche Substanzen enthalten sein. 3) Laut Verbraucherorganisation wird zwar in der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung festgelegt, dass die Getränke „von ursprünglicher Reinheit“ sein und „vor Verunreinigungen geschützt“ sein sollen. Jedoch werden die Begriffe in der Verordnung nicht näher erläutert, sodass die Hersteller ihr Produkt als „natürliches Mineralwasser“ bezeichnen dürfen, auch wenn Pestizidrückstände nachweisbar sind.
Deshalb gilt: Je natürlicher Ihre Nahrungsmittel sind, desto gesünder sind sie – das gilt eben auch fürs Trinkwasser.
Leitungswasser: praktisch, umweltfreundlich und preiswert (Wasserfilterung empfohlen)
Zugegeben: Aus Grundwasser gewonnenes Trinkwasser sollte aufbereitet werden. Dafür wird Mineralwasser aus wesentlich tieferen Erdschichten hochgepumpt und in Anlagen abgefüllt. Hinzu kommt der aufwändige Transport zu den jeweiligen Verkaufsstellen. Für Trinkwasser aus der Leitung müssen Sie nur den Hahn aufdrehen. Es ist sowieso in jedem Haushalt vorhanden – wie praktisch und unkompliziert! Und nicht nur wir bevorzugen Trinkwasser aus der Leitung:
- Leitungswasser ist zum Durststillen nach Informationen des Umweltbundesamtes die umweltfreundlichste Variante 1).
- Laut der Stiftung Warentest ist Trinkwasser preiswerter und ökologischer: Es kostet nur einen halben Cent pro Liter statt mindestens 13 Cent bei Mineralwasser. Außerdem verursacht Leitungswasser weniger als einen Prozent der Umweltbelastungen, die Flaschenwasser erzeugt. 2)
- Auch Öko-Test zieht das Wasser aus der Leitung dem Mineralwasser vor, da es Klima, Umwelt und Geldbeutel schont. 3)
Dennoch: Es gibt auch Nachteile, die das Leitungswasser mitbringt. Zum Beispiel hat es auf seinem Weg bis zu Ihrem Wasserhahn viele Kilometer Rohre durchquert und dabei kann es schädliche Substanzen aufnehmen. Der Fernsehsender NDR ließ im Jahr 2020 Trinkwasser in Norddeutschland überprüfen, wobei Medikamentenrückstände festgestellt worden. 4) Also besteht trotz aller Überprüfungen keine 100-prozentige Sicherheit. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, empfehlen wir deshalb eine hochwertige Wasserfilterung.
Bei uns ist Wasser aus der Leitung guten Gewissens trinkbar, seine Qualität
kann aber mit einer Wasserfilterung deutlich verbessert werden
Die zahlreichen Vorteile der Wasserfilterung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Trinkwasser aufzubereiten. Für uns ist die Wasserfilterung die beste Lösung. Sie funktioniert in der Regel mit Aktivkohleblockfiltern. Bevor wir näher auf die Wirkweise eingehen, möchten wir Ihnen die wichtigsten Vorteile – die je nach Hersteller etwas variieren können – nennen:
- Entfernt zahlreiche unerwünschte Stoffe
- Bewahrt den natürlichen Mineraliengehalt im Wasser
- Verbessert Geschmack und Geruch
- Nutzung meist ohne Strom möglich
- Bietet ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis
- Kann einfach installiert und gewartet werden
- Natürliche Prinzipien werden beachtet
- Aktivkohle ist ein Naturstoff mit hoher Feinheit
- Kein mühsames Kistenschleppen mehr
- Dank recycelbarer Filter findet ein umweltschonender Kreislauf statt
Herstellung von Aktivkohlefiltern
Aktivkohle für Wasserfilter besteht aus verkokten Schalen von Kokosnuss beziehungsweise verschiedenen Harthölzern oder aus Steinkohle. Beim Verkoken wird das Material, das stark kohlenstoffhaltig ist, von Sauerstoff abgeschlossen und mit Wärme behandelt. Die entstandene Kohle muss nun aktiviert werden. Dazu kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, um die Poren des Materials zu öffnen.
Die Aktivkohle kann als Pulver oder Granulat vorliegen. Wird letztere ohne weitere Bearbeitung in das Filterelement eingesetzt, wird das Wasser lediglich darum herum geleitet. Bei einer Verarbeitung des Aktivekohlepulvers zu einem festen Block entsteht ein sogenannter Blockfilter. Er hat den großen Vorteil, dass das Wasser auch durch feine Kanäle im Inneren fließt. Dadurch kommt es mit der großen Oberfläche in engen Kontakt, was die Wasserfilterung effektiver gestaltet. Für die Herstellung von Blockfiltern aus Aktivkohle gibt es zwei Möglichkeiten:
- Beim Extrudieren werden alle Komponenten erhitzt und es einsteht ein flüssiger Brei. Dieser erhält anschließend die gewünschte Form.
- Beim Sintern kommen die Komponenten in eine Form und werden im Ofen gebacken.
Gesinterte Blockfilter gelten als hochwertiger, da sie unter anderem weniger Bindemittel enthalten, was den Anteil an Aktivkohle erhöht. Das wiederum verbessert die Filtereigenschaften. Hinzu kommt, dass der Filterblock beim Sintern gleichmäßiger wird, was Qualität und Zuverlässigkeit steigert.
Welche Substanzen entfernt der Aktivkohleblockfilter?
Ein Aktivkohleblockfilter reinigt das Leitungswasser auf unterschiedliche Weise und entfernt dadurch zahlreiche Substanzen:
- Der Blockfilter wirkt zuerst einmal wie ein Sieb und fängt sämtliche Partikel auf, die nicht durch seine Poren passen (mechanische Wirkung). Dazu gehören allerhand Substanzen und Stoffe wie Sand, Mikroplastik, Asbestfasern, Rostpartikel, Schwebeteile, Bakterien oder bestimmte Parasiten.
- Nun gibt es Stoffe, die durch’s Sieb fallen können. Diese beseitigt die Aktivkohle dank ihrer adsorptiven Wirkung. Dabei zieht sie die Substanzen wie eine Art Magnet an. Je langsamer das Wasser fließt und je feiner der Aktivkohlefilter ist, desto besser können die Stoffe haften bleiben. Ein Blockfilter hat dabei im Vergleich zum Granulat deutlich die Nase vorn. Er kann auf die geschilderte Weise unter anderem Pestizide, Fungizide, Herbizide, Kupfer, Blei, Medikamenten- und Hormonrückstände sowie geschmacks- und geruchsstörende Stoffe aufnehmen.
- Andere Stoffe, die kleiner als die Filterporen sind, wandelt der Aktivkohlefilter mithilfe von Katalyse um. Das ist eine chemische Reaktion, bei der die Aktivkohle als Katalysator wirkt. 5) Mit ihrer katalytischen Wirkung kann sie Stoffe so umwandeln, dass sie nicht ihre ursprüngliche Form behalten. Die Aktivkohle selbst verändert sich dabei nicht und wird auch nicht verbraucht. Sie beseitigt als Katalysator unter anderem Chlor, FCKWs und CKWs 6) aus dem Wasser.
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Wir möchten Ihnen zur Filterung Ihres Trinkwassers nur die hochwertigsten Produkte empfehlen. Dazu gehören deshalb Wasserfilter mit gesinterten Blockfiltern der beiden deutschen Firmen Alvito und Carbonit. Alvito ist ein kleines Unternehmen mit etwa 10 Mitarbeitern und Sitz in Nürnberg. Carbonit ist ein Familienunternehmen und gehört zur Westa-Gruppe, die ihren Sitz in Gütersloh hat.
Zur Auswahl stehen unter anderem verschiedene Auftischwasserfilter, Untertischwasserfilter sowie Einbaufilter. Hinzu kommen die passenden Filtereinsätze. Außerdem ist der Alvito Wasserstop hier erhältlich, der die Wasserzufuhr im Falle eines Lecks sperrt.
Tipp: Wenn Sie erfahren möchten, welche Schadstoffe in Ihrem Leitungswasser enthalten sind, können Sie Wassertests nutzen. Diese sind unter anderem in Baumärkten, in Apotheken sowie zahlreichen Online-Shops erhältlich. Es sind entweder Teststreifen für die gängigsten Verunreinigungen oder Sets zur Entnahme einer Wasserprobe, die dann von einem professionellen Labor untersucht wird.
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Quellen:
1) https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/trinkwasser
2) https://www.test.de/Trinkwasserqualitaet-Die-letzten-Meter-zaehlen-5771176-0/
3) https://www.oekotest.de/essen-trinken/Leitungswasser-trinken-Besser-als-Mineralwasser-aus-Flaschen-Das-sind-die-Gruende_11316_1.html
4) https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Medikamentenrueckstaende-im-Wasser-Eine-Gefahr,wasser710.html
5) https://www.chemieunterricht.de/dc2/katalyse/k-aktivk.htm
6) https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorchlorkohlenwasserstoffe