Säure Basen Gleichgewicht und die gesundheitliche Bedeutung, Teil 3

Die gesundheitliche Bedeutung des Säure Basen Gleichgewicht – Teil 3

In Teil 1 haben wir uns mit den Grundlagen des Säure Basen Haushaltes und den Ursachen der Übersäuerung befasst.

In Teil 2 ging es um die Fragen:
Was macht unser Körper mit den überschüssigen Säuren?
Welche Ausscheidungswege nutzt der Organismus?
Beeinflusst der Säure-Basen-Haushalt die Verdauung?
Sowie mit den langfristigen Folgen und möglichen Erkrankungen aufgrund einer chronischen Übersäuerung.

Nun geht es zunächst weiter mit der Frage: Wie können Sie selber feststellen, ob Sie übersäuert sind?

Die folgenden Anzeichen erwecken zumindest schon mal einen Verdacht:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Gerreiztheit, Angespanntheit
  • Haarausfall, brüchige Nägel, Hautprobleme
  • Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall
  • Nierengries, Nierensteine
  • Chronische Schmerzen
  • Häufige Kopfschmerzen
  • U. a.

Die Haut ist der Spiegel des Blutes bzw. der inneren Organe. Bei stark übersäuerten Frauen äußert sich das häufig durch Zellulite.
Schädigungen des Haares und des Haarbodens zeigen sich in trockenem, sprödem, glanzlosem, mattem Haar mit Schuppenbildung. Auch die Haare selbst sind Ausscheidungsorgane. Haarausfall kann auch die Folge von Übersäuerung und Vergiftung sein.

Auch die Finger- und Zehennägel geben Aufschluss über die innere Reinheit. Wülste und Verdickungen, aber auch besonders dünne Partien und ein leichtes Einreißen der Nägel sprechen für Störungen.

Eine Urin – ph – Messung nach folgender Vorgehensweise kann auch einen deutlichen Hinweis liefern:

Messen Sie dazu an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen jedes Mal, wenn Sie zur Toilette gehen, den ph-Wert mit einem ph-Teststreifen, die Sie in jeder Apotheke kaufen können. Besonders hochwertige und genau ablesbare ph-Teststreifen finden Sie hier: ph-Teststreifen kaufen

Der erste Morgenurin darf und soll deutlich sauer sein (unter ph 6,5 bis 5). Dann sollten tagsüber 2 – 3 x täglich Werte im basischen Bereich gemessen werden und der ph-Wert sollte nach 10.00 Uhr vormittags nicht mehr unter 6,5 absinken. Werden tagsüber (nach 10.00 Uhr) mehrmals oder ausschließlich Werte unter ph 6,5 erzielt, ist das ein (ggf. deutlicher) Hinweis auf eine chronische Übersäuerung.

Kommen wir nun zur vielleicht wichtigsten Frage der Säure Basen Balance:

Was kann ich tun gegen die Übersäuerung?
Wie komme ich wieder ins Säure Basen Gleichgewicht?

Dazu schauen wir uns nun mal die wichtigsten Entsäuerungsmaßnahmen im Hinblick auf eine Säure Basen Balance an.
Ihr Ziel ist:

  • Abbau der Säurebelastung
  • Abbau der Säurebelastung
  • Entleerung der Säuredepots u. Ablagerungen
  • Auffüllen der Basen-Reserven
  • Normalisierung des Säure Basen Gleichgewichts

Das kann ich also tun:
Ich kann
•    mich vollwertiger und basenreicher ernähren
•    meine Essweise verbessern
•    mehr trinken, aber das Richtige (stilles Wasser, Kräutertees)
•    Stress reduzieren
•    mich mehr bewegen (sanfter Sport: wandern, joggen, schwimmen …)
•    in die Sauna gehen, aus eigener Anstrengung schwitzen und ggf. zusätzlich kurmäßig:
•    ein hochwertiges und gut verträgliches Basenpulver einnehmen (Citrate!)
•    basische Vollbäder und Fußbäder nehmen
•    Für die Nerven: Vitamin B – Komplex, Baldrian, Hopfen, Melatonin
•    Entspannungsmethode lernen (autogenes Training, Muskelentspannung)

Ein hochwertiges Basenpulver finden Sie hier: hochwertiges Basenpulver kaufen

Die Ernährung spielt für ein Säure Basen Gleichgewicht die größte Rolle

Wählen Sie Ihre Lebensmittel im Säure Basen Gleichgewicht so aus, dass sie möglichst natürlich und unverarbeitet sind. Ein großer Teil der täglichen Ernährung sollte sich aus basenüberschüssigen und neutralen Lebensmitteln zusammensetzen. Basenüberschüssige Lebensmittel sind fast ausschließlich pflanzlichen Ursprungs.

Diese enthalten neben den Hauptnährstoffen Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett zahlreiche gesundheitsförderliche Vitalstoffe. Dazu gehören Basen bildende Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Zink, Magnesium, Kupfer und Eisen sowie unzählige Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Basenüberschüssige Lebensmittel enthalten mehr basisch wirkende als saure Bestandteile.

Unser Stoffwechsel reguliert mit Hilfe der Vitalstoffe, insbesondere der Mineralstoffe, das Säure Basen Gleichgewicht, puffert Säuren und scheidet sie aus. Sämtliche Organe werden durch Vitalstoffe in ihrer Funktion unterstützt. Unser Organismus benötigt Vitalstoffe in ihrer ganzen Vielfalt, um reibungslos zu funktionieren. Bauen Sie für Ihr Säure Basen Gleichgewicht deshalb täglich basenüberschüssige pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Salate, Obst und Rohkost in Ihren Speiseplan ein.

Säure Basen GleichgewichtFür eine Ernährung in der Säure Basen Balance beachten Sie bitte folgendes:

Etwa ¾ der täglichen Nahrungsmenge sollte basenüberschüssig bzw. basenbildend sein und ca. ¼ darf aus säureüberschüssiger/säurebildender Nahrung bestehen. An erster Stelle der basenüberschüssigen Lebensmittel steht das Gemüse. Gemüse und Obst sollten etwa im Verhältnis 3:1 gegessen werden. Gemüse ist der effektivste Basenbildner. Obst wirkt ebenfalls basenüberschüssig, allerdings gilt dies nur für den intakten Stoffwechsel und sofern Obst gut vertragen wird.

Verwenden Sie zum Würzen kein raffiniertes und künstlich jodiertes Kochsalz, sondern unraffiniertes Meersalz oder Kräutersalz, oder noch besser Ursalz oder Kristallsalz aus dem Naturkostladen oder Reformhaus. Versuchen Sie, auch die wertvollen basenüberschüssigen Lebensmittel, die Bitterstoffe enthalten, regelmäßig in Ihren Speiseplan einzubauen Bitterstoffe regen den Speichelfluss und die Ausschüttung der Verdauungssäfte an. Die Intensität des bitteren Geschmacks sorgt für eine Begrenzung des Hungers und führt zu einer schnelleren Sättigung.

Beachten Sie auch die Lebensmittel-Einkaufskriterien

  • Regional
  • Saisonal
  • Frisch
  • Biologischer Anbau

Trinken Sie vom Richtigen genug:

  • Wasser
  • Kräutertees
  • Verdünnte Gemüsesäfte
  • (wenig) verdünnte Obstsäfte
  • Keinen oder wenig Kaffee
  • Keinen oder wenig Alkohol

Als Faustregel gelten folgende Trinkmengen pro Tag:

  • bis 50 kg Körpergewicht ca. 2 Liter
  • bis 90 kg mind. 3 Liter
  • über 90 kg über 3 Liter

Hier finden Sie unsere Ernährungsempfehlungen, die sowohl darmgesund als auch wichtig sind für´s Säure Basen Gleichgwicht:
Ernährungstipps für einen gesunden Darm – Teil 1
Ernährungstipps für einen gesunden Darm – Teil 2

Was kann ich sonst noch tun?

Kurmäßig entsäuern und entgiften durch eine

  • Basenkur, z.B. unsere Acht-Tage-Basen-Kur „POWER statt SAUER“
  • Fastenkur
  • Darmreinigungskur mit Darmsanierung, z.B. Vitamunda Darm-Detox
  • F. X. Mayr – Kur, F.X.Mayr-Woche

…mit anschließender Neuorientierung der Ernährungs- und Lebensweise.

Infos zu unseren Basen – und Fastenkuren senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu:
Tel. 08053-7997770
E-Mail: kontakt@sanavida.de

UND: Bleiben Sie in Bewegung!

Vorteile körperlicher Bewegung:

  • Baut Stresshormone ab
  • Bewirkt tiefe Atmung
  • Kurbelt Stoffwechsel an:
    – erhöte Durchblutung
    – erhöte Atmung (Sauerstoff rein, CO2 raus)
    – erhöte Mitochondrienfunktion
    – erhöte Ausleitung der Säuren aus dem Bindegewebe
  • Auch sehr hilfreich: Atemübungen

Ich hoffe, ich konnte Sie nun ausreichend darüber informieren, wie Sie der Übersäuerung entgegenwirken und zurück ins Gleichgewicht finden und auch bleiben können. Nun geht´s darum, das Ganze in die Tat umzusetzen. Viel Erfolg!